Käfer (Coleoptera)

Käfer gehören zu der größten und artenreichsten Ordnung im Tierreich. Alle Käfer haben eine vollkommene Verwandlung, d.h. nach mehreren Larvenstadien folgt ein Puppenstadium. Eine weitere Gemeinsamkeit bei allen vollständig entwickelten Käfern sind die panzerartigen Flügeldecken. Die meisten Käferarten weisen einen derben Chitinpanzer aus (Ausnahme Weich- und Zipfelkäfer). Käfer haben beißende Mundwerkzeuge und sind bis auf einige Arten (in der Familie der Laufkäfer) flugfähig. Unter den unzähligen Käferarten gibt es viele, in unserem Sinne, nützliche Arten. Hierzu gehören die Weichkäfer, Laufkäfer, Kurzflügler, und die Marienkäfer. An dieser Stelle sollen die Lauf- und Marienkäfer näher angesprochen werden.
Laufkäfer (Carabidae)
Laut Literaturangaben kommen in der Familie der Laufkäfer in Mitteleuropa 500-900 Arten vor. Die meisten Arten sind flugunfähig, können aber wie der Name aussagt, gut laufen. Die meisten Laufkäfer sind nachtaktiv und bewegen sich in und auf der oberen Bodenschicht. Sie sind sehr gefräßig und ernähren sich von im oder auf dem Boden lebenden Insekten und deren Larven. Aber auch Schnecken und Regenwürmer werden vertilgt.