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Wanzen (Heteroptera)

Feuerwanze, kein Nuetzling aber dennoch ein schöner Anblick!

Quelle: www.photocase.de

Unter den vielen Wanzenarten gibt es neben den pflanzenschädigenden Arten auch räuberisch lebende Wanzen. Hierzu zählen die Arten aus den Familien der Blumenwanzen, der Sichel-, Baum- und der Weichwanzen. Letztere werden auch Blindwanzen genannt, da ihnen die zusätzlichen 2 Punktaugen neben den Komplexaugen fehlen. Sie alle spielen als natürliche Feinde von Blattläusen und Spinnmilben eine nicht zu unterschätzende Rolle. Oft werden diese Wanzenarten auch als ‚Raubwanzen‘ bezeichnet. Das ist allerdings irreführend, da die Raubwanzen (Reduviidae) eine eigene Familie unter den Wanzen sind. Diese Arten spielen als Nützlinge im Gartenbau jedoch kaum eine Rolle, so dass sie hier nicht weiter behandelt werden. In Form und Farbe sind Wanzen sehr vielgestaltig. Sie besitzen einen sehr flachen Körper mit einem relativ kleinen Kopf. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Insekten sind die großen vielgliedrigen Fühler und der schnabelähnliche Saugrüssel, der in Ruhestellung unter dem Körper getragen wird, (Ausnahme Sichelwanzen, deren Saugrüssel sichelartig gekrümmt ist und nicht unter dem Körper getragen wird.) Wanzenarten gibt es in Größen von 3-20 mm. Sie haben eine unvollständige Verwandlung. Aus dem Ei schlüpft eine Larve, die sich bis zum vollentwickelten Insekt mehrmals häutet. Auch die Larven leben räuberisch. Ab 3. Larvenstadium weisen die Tiere Flügel auf. Ein Puppenstadium gibt es nicht.

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